Smartcube - Würfelgebäude I

Vom ungeborenen Wesen über die Kindheit bis ins Erwachsenenalter leben wir in einer räumlichen Umwelt. Diese Umgebung ist voll von geometrischen Gebilden, Formen und Aspekten, von Flächen und Körpern in der Natur, Kunst, und Technik. Das räumliche Vorstellungsvermögen ist Voraussetzung, und damit ein Faktor der Intelligenz für die intellektuelle Entwicklung des Kindes. Das Kleinkind entwickelt eine visuell-räumliche Wahrnehmungsfähigkeit, welche grundlegende Voraussetzung für die (spätere) Entwicklung eines räumlichen Vorstellungsvermögens ist. Ohne die Fähigkeit zur räumlichen Vorstellung ist der Mensch nicht in der Lage seine all-täglichen Aufgaben wie sichere Fortbewegung, Anziehen, Essen, usw. selbstständig zu bewältigen. Ebenfalls sind räumliche Vorstel-lungsfähigkeiten im Sport (z.B. Ballspiele, Fangspiele, Fahrradfahren), beim Basteln, beim Spielen (z.B. Puzzle, Tangram,...), bei handwerklichen Tätigkeiten und Konstruktionsaufgaben oder z.B. bei der Herstellung alltäglicher Gegenstände von essentieller Bedeutung. Zahlreiche Theorien zur Klärung der Raumvorstellung im Kindesalter gingen früher davon aus, dass das räumliche Vorstellungsver-mögen überwiegend oder sogar völlig genetisch bestimmt und somit nur zum Teil oder gar nicht modifizierbar sei. Zahlreiche Untersuchungen und Entwicklungstheorien belegen jedoch, dass ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen nur zum Teil angeboren ist und im Verlauf der weiteren Entwicklung erlernt werden kann oder muss. Mit etwa 7 bis 9 Jahren erreichen die Kinder das Stadium der „konkreten Operation“. Mehrere Untersuchungen weisen aus, dass Kinder etwa im Alter von 8-10 Jahren, also der Grundschulzeit, bis zu 50% der Raumvorstellungsfähigkeit (bezogen auf die Leistung eines Erwachsenen) entwickelt haben. Hieraus muss man den Schluss ziehen, dass gerade im Unterricht der Grundschule der Förderung des räumlichen Vorstellungsvermögens großes Augenmerk und Zeit gewidmet werden muss. Um diese ganzheitliche Bildung zu erzielen , muss dieser Zugang und Entwicklungsprozess durch handlungsorientiertes und entdeckendes Arbeiten gestaltet und gefördert werden. Die Kinder sehen, beobachten, vergleichen, fühlen, beschreiben, sprechen darüber, handeln und bauen mit realen Objekten. Genau diesen Ansatz des handlungsorientiertes Vorgehens mit dem Bau von konkreten Objekten verfolgt und erfüllt der vorliegende „Smartcube“

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